Freitag, 16. November 2018, 9:00 Uhr
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen Ihr 
Fixed Income Sales Trading Team
von Hauck & Aufhäuser.

  • Rentenmärkte: knapp behauptet
  • Politische Risiken geben den Ton an
  • US-Einzelhandel setzt im Oktober mehr um
Kennzahlen
Bund-Future: 160,68
Bobl-Future: 131,70
Schatz-Future: 112,00
iTRAXX Europe 5 Jahre: 75,90
iTRAXX Europe Crossover 5 Jahre: 313,84
Euro Swapsätze
zwei Jahre: -0,12%
fünf Jahre: 0,32%
sieben Jahre: 0,60%
zehn Jahre: 0,93%
Renditen amerikanischer Staatsanleihen
zwei Jahre: 2,85%
fünf Jahre: 2,93%
sieben Jahre: 3,02%
zehn Jahre: 3,11%

Konjunktur

Eurozone

Deutsche Großhandelspreise fielen mit 0,3% im September gegen Vormonat wie erwartet, mit 4,0% y/y nach 3,5% y/y. 

Die deutsche Wirtschaft wird sich in Q4 wieder erholen, so EZB-Direktoriumsmitglied Peter Präet in einer Rede in Brüssel. Die Inlandsnachfrage sei weiter robust, während das Ausmaß der negativen Auswirkungen von Seiten des Außenhandels ungewiss bleibe. 

USA

Der US-Einzelhandel legte im Oktober um 0,8% m/m zu nach -0,1% m/m (ohne Autos 0,7% m/m nach -0,1% m/m).

US-Importpreise gingen im Oktober um 0,5% m/m nach oben nach 0,2% m/m. Exportpreise fielen mit 0,4% m/m höher als erwartet aus nach 0,0% m/m.

Das US-Verbrauchervertrauen ging um 0,8 auf 60,5 Punkte (November) zurück. Der US-Staatsanleihemarkt handelt derzeit mit "abflachender" Tendenz. Das technische Bild hat sich deutlich verbessert. Mit Durchhandeln der Marken 3,04%/3,07% nach unten wäre der Weg in Richtung 3% bzw. 2,80% im Falle 10-jähriger Treasury-Renditen möglich. Wir können uns allerdings gut vorstellen, dass der Bereich 3,00%-3,20% bis zum Jahresende einen Seitwärtstrend manifestiert. US-Anleihen erhalten zurzeit positive Impulse durch das Euroland-Risiko "Italien".  EUR/USD handelt aktuell auf einem Niveau von 1,1357.

UK

Der britische Einzelhandel hat im Oktobr kräftig Feder lassen. Die Umsätze gingen um -0,5% m/m zurück nach -0,4% m/m (2,2% y/y nach 3,3%). 

Unternehmen

CDS Spreads der britischen Schuldner fallen derzeit mit teilweise kräftigen Spreadausweitungen auf, beispielsweise BAT. Premierministerin Teresa May hat vom Kabinett Zustimmung für Ihren Brexit-Plan erhalten. Allerdings traten am Folgetag Brexit-Minister Raab sowie ein Mitglied der nordirischen DUP zurück. Gleichzeitig traten gestern immer wieder konservative Politker mit negativen Statements auf. Mit einem Mißtrauensvotum gegen Teresa May ist demnächst zu rechnen. 

In den USA steht nun ein weiterer Prozess gegen Bayer an wegen der möglichen krebserregenden Wirkung von Glyphosat. Bayer CDS Spreads, 5 Jahre, IHS, handeln mit +1,18 BP auf einem Niveau von 72,23 BP (low am 31.01.2018 mit 29,55 BP).

Neuemissionen

In unsicheren Zeiten laufen Aktivitäten am Primärmarkt oftmals mit Hindernissen ab. So beabsichtigte gestern das japanische Pharma-Unternehmen Takeda, die Emission von sechs Anleihen, insgesamt 8 Mrd. EUR sollten es werden. Zuletzt reduzierte das Unternehmen den Betrag auf 7,5 Mrd. EUR. Immerhin lagen in den Zeichnungsbüchern 12,5 Mrd. EUR. Insgesamt wurden in dieser Woche 14 Mrd. EUR an Unternehmensanleihen emittiert, ein hohes Volumen. Darunter zeigte sich VW mit 4,25 Mrd. EUR.

Munich Re zahlt 3,25% für die neue Hybridanleihe, 26.05.2049, call am 26.05.2029, (MS+240 BP) 1,25 Mrd. EUR.

Danske Mortgage Bank PLC hat einen Pfandbrief mit 5-jähriger Laufzeitz, MS +7 BP begeben, AAA.

Fazit

Investoren entscheiden sich überwiegend für den "safe haven". Hinweis, die beiden FED-Chefs von Atlanta und Minneapolis warnen vor weiteren deutlichen US Zinsanhebungen angesichts der rückläufigen BIP-Entwicklung im Ausland.

Credit and Market Movements

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Kontakt

Ilona Korsch
Fixed Income Sales Trading
+49 (0)69 2161-1392
ilona.korsch@hauck-aufhaeuser.com
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