„Der diesjährige Preis handelt von Innovation, Klima und Wirtschaftswachstum“ – mit diesen Worten hat Göran Hansson, Generalsekretär der königlich schwedischen Akademie der Wissenschaften, die Verleihung des 50. Wirtschaftsnobelpreises auf den Nenner gebracht. Ausgezeichnet wurden die beiden Ökonomen William D. Nordhaus und Paul M. Romer. Sie untersuchten wissenschaftlich die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und dem Wirtschaftswachstum sowie die Voraussetzungen für langfristiges Wachstum.

Vereinfacht gesagt sorgt die fortschreitende Erderwärmung nicht nur zunehmend für Wetterextreme wie Starkregen oder Dürreperioden, sondern sie geht auch zu Lasten des Wirtschaftswachstums. Diese Zusammenhänge wurden schon länger vermutet, jetzt sind sie auch wissenschaftlich untermauert.

Folgerichtig haben die nachhaltig gemanagten Fonds von Hauck & Aufhäuser das Ziel, einen möglichst geringen Kohlendioxid-Fußabdruck zu hinterlassen. Eine Analyse des Researchhauses Inrate zeigt, dass dies den beiden Mischfonds H & A PRIME VALUES Income und H & A PRIME VALUES Growth sehr gut gelingt.

Jedes Unternehmen stößt abhängig von seiner Geschäftstätigkeit unterschiedlich viel CO2 aus. Die Inrate-Analysten haben den kumulierten Kohlendioxid-Fußabdruck der Portfolien der beiden Mischfonds berechnet und dem eines konventionellen Portfolios gegenübergestellt. Als Vergleichsmaßstab diente der Weltaktienindex MSCI World.

Deutlich geringere Klimabelastung

Inrate kommt zu dem Schluss, dass die H & A PRIME VALUES Fonds je nach Allokation die Umwelt zwischen 30 und 50 Prozent weniger mit CO2 belasten wie das Vergleichsportfolio. Die deutlich geringeren Emissionen lassen sich erklären: So werden die verschiedenen Branchen in den Fonds und im MSCI World sehr unterschiedlich gewichtet. In den Ethik-Fonds fehlen Unternehmen aus den Bereichen Erdöl und Kohleabbau sowie Stromerzeuger aus fossilen Brennstoffen oder auch die Flugzeugindustrie vollständig. Diese verursachen generell einen extrem großen CO2-Fußabdruck. Die strengen Ausschlusskriterien der Fonds untersagen entsprechende Investments. Umgekehrt sind beispielsweise Telekom-Gesellschaften in den beiden Fonds von Hauck & Aufhäuser überdurchschnittlich hoch gewichtet. Deren Geschäftsmodelle belasten die Umwelt vergleichsweise wenig. Dasselbe gilt für Unternehmen aus den Bereichen IT und Finanzen.

Der schon länger diskutierte Umbau der Wirtschaft in Richtung nachhaltiger Wertschöpfung wird mit einer Bestätigung und Vertiefung der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ökonomen Neuhaus und Romer Auftrieb erhalten.

Dr. Stefan Streiff, SENIOR ETHIK-ANALYST

Die Auswertung der Daten zeigt gleichzeitig, dass die in den Fonds gehaltenen Unternehmen auch innerhalb ihrer jeweiligen Branchen vergleichsweise wenig Kohlendioxid ausstoßen. Das ist ein direktes Resultat des Investitionsprozesses, der neben finanziellen auch soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt.

Der Umbau der Wirtschaft erhält Auftrieb

Der schon länger diskutierte Umbau der Wirtschaft in Richtung nachhaltiger Wertschöpfung wird mit einer Bestätigung und Vertiefung der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ökonomen Neuhaus und Romer Auftrieb erhalten. Bei diesem Umbau sind vor allem Politik und Wirtschaft gefragt. Das Management der H & A PRIME VALUES Fonds sieht sich auf dem richtigen Weg. Der Kohlendioxid-Fußabdruck der beiden Fonds ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Portfolios. Eine positive Wirkung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen zeigt sich damit in Bezug auf die CO2-Emissionen. Diese Geldanlagen fördern zudem indirekt eine nachhaltigere Wirtschaft und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung.

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Oliver Fischer
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