Die Struktur beeinflusst den Ertrag eines Vermögens mehr als jede andere Anlageentscheidung. Die strategische Asset Allocation ist somit der wichtigste Faktor für den langfristigen Erfolg. Hauck & Aufhäuser zeigt mit Optima, dass es sich lohnt, die eigene Vermögenssituation auf den Prüfstand zu stellen.

Am Beginn jeder Kundenbeziehung steht bei Hauck & Aufhäuser ein ausführliches Gespräch. Die Berater nehmen sich viel Zeit zum Zuhören. Mit gezielten Fragen möchten sie den Kunden und seine Bedürfnisse so gut wie möglich kennenlernen. Dabei richtet sich der Blick auf seine finanzielle Situation, seine Wertvorstellungen, seine Anlagementalität und seinen tatsächlichen Bedarf. Auf welche Klassen verteilen sich die Anlagen? Wo stecken Risiken? Wie ausgeprägt ist das Sicherheitsbedürfnis? Wie hoch ist die Renditeerwartung? 

Intelligentes Streuen

Mit der Vermögensstrukturanalyse OPTIMA macht Hauck & Aufhäuser zunächst das Potenzial des Vermögens sichtbar und zeigt, wie sich Anlagen in einer optimierten Portfoliostruktur entwickeln würden. Diese beeinflusst den Ertrag eines Vermögens deutlich stärker als einzelne Fonds oder Zertifikate. „Optimiert“ bedeutet, dass es keine Zusammensetzung der Anlagen gibt, die bei gleicher Rendite ein geringeres Risiko oder bei gleichem Risiko eine höhere Rendite erwirtschaftet. Dahinter steht die Idee, neben den Ertragsaussichten einer Investition immer auch die mit ihr verbundenen Risiken in die Strategie einzubetten. Diese Methode fußt auf der nobelpreisgekrönten Theorie von Harry M. Markowitz, die besagt, dass eine Kombination nicht gleichlaufender Anlagen zu einer Reduzierung des Risikos führt und dass das Risiko eines ausgewogenen Portfolios kleiner als die Summe der Einzelrisiken ist. Mit der OPTIMA-Analyse kann Hauck & Aufhäuser vielfach zeigen, dass in einem bestehenden Depot noch mehr Potenzial steckt.

Neben den individuellen Anlagezielen und der finanziellen Situation des Kunden erfassen die Berater daher zunächst alle derzeitigen Vermögenswerte des Kunden. Dazu gehören neben dem liquiden Wertpapiervermögen auch die anderen Vermögensbestandteile wie etwa unternehmerische Beteiligungen, Immobilien, Kapitalversicherungen oder Edelmetalle. Denn eine optimierte Vermögensstruktur versteht sich immer im Gesamtkontext aller Anlagen.

Sensibilisierung und Transparenz

Im derzeitigen Zinsumfeld wird es immer schwieriger, die Renditen der Vergangenheit mit einer konservativen Anlagestruktur zu erreichen. War es vor einigen Jahren noch möglich, mit einem überwiegend aus Rentenanlagen bester Bonität bestehenden Portfolio ansehnliche Renditen zu erzielen, überrascht es nicht, dass auch heute noch viele Anleger die zu erwartende Rendite einer konservativen Vermögensstruktur oftmals zu hoch einschätzen.

Eine wichtige Aufgabe ist es daher, die Kunden für die derzeitige Rendite- und Risikosituation zu sensibilisieren. Nicht selten kommt es vor, dass die gewünschte Rendite mit der angegebenen Verlusttoleranz nicht erreicht werden kann. Treten Zielkonflikte auf oder sind solche absehbar, werden diese thematisiert und verschiedene Szenarien erstellt: Welche Rendite ist mit welchem Risiko erreichbar beziehungsweise welches Risiko mit einer gegebenen Renditeerwartung verbunden? Der Anleger sollte sich auch emotional mit seinem Depot wohlfühlen und daher mit den entsprechenden Risiken einverstanden sein.

So definiert Hauck & Aufhäuser für jeden Kunden zunächst ein Risiko-Rendite-Profil und die passgenaue Vermögensstruktur. Es hat sich gezeigt, dass die Rendite- und Risikokennzahlen eines bestehenden Wertpapierdepots häufig schon durch eine effizientere Streuung der einzelnen Anlagen deutlich verbessert werden können. Mittels OPTIMA bekommen Kunden ein Bild davon, wie wichtig es ist, möglichst in viele Anlageklassen zu investieren. Verluste aus einzelnen Anlagen können so mit Gewinnen aus anderen Anlagen ausgeglichen werden.

Anschließend kann in einem ausführlichen Stresstest gezeigt werden, wie sich die Anlagen in Extremszenarien entwickeln würden. Wie hätte sich das Vermögen in dieser Struktur in der Vergangenheit entwickelt? Wie hätten sich unterschiedliche Krisen wie die US-Immobilienkrise oder die New-Economy-Krise auf das Vermögen ausgewirkt? Wie lange dauerte die längste Verlustphase, und über welchen Zeitraum erstreckte sich die Erholungsphase?

Am Ende steht dann eine exakt auf den Kunden zugeschnittene Strategie. Je mehr Details er im Verlauf der Gespräche nennt, umso passender fällt die Strategie aus. Im nächsten Schritt wird besprochen, wie diese in einem Portfolio abgebildet werden kann. Als Basis hat Hauck & Aufhäuser vier Strategiedepots aus den Anlageklassen Aktien, Renten, Rohstoffe, Marktunabhängige Investments und Risikoadjustierte Investments gebildet, die eine grundsätzlich risikooptimale Struktur darstellen.

Individuelle Lösungen

Steht nach diesen Gesprächen die spezifische Strategie, wird sie von Hauck & Aufhäuser eins zu eins in der Vermögensverwaltung umgesetzt. Maßgeblich für die Produktauswahl sind etwa der Anlagehorizont, die Renditeerwartungen und die Verlusttoleranz des Kunden. Bei der Umsetzung seiner individuellen Anlagestrategie hat der Kunde die Wahl zwischen dem klassischen Beratungsdepot und der Vermögensverwaltung. Im ersten Fall berät die Bank den Kunden bei seinen eigenen Anlageentscheidungen, im zweiten Fall steuert sie die Zusammensetzung des Depots und orientiert sich dabei an der zuvor mit dem Kunden ausgearbeiteten Strategie. Auch bei der Marktbeobachtung und Anpassungen stehen die individuellen Bedürfnisse und Maßgaben des Kunden stets im Mittelpunkt. Angesichts sich wandelnder Lebensumstände beziehungsweise unterschiedlicher Lebensphasen oder im Hinblick auf unvorhergesehene Ereignisse können jederzeit entsprechende Veränderungen vorgenommen werden. Das Ziel ist, die Vermögenswerte, die über Generationen gewachsen sind, in der Substanz zu erhalten und mit Bedacht zu vermehren.

 

Die gesamte Ausgabe finden Sie hier: JOURNAL 02/2014

Kontakt

Matthias Daecke
Abteilungsdirektor Risikomanagement
+49 (0)89 2393-2720
matthias.daecke@hauck-aufhaeuser.com
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