Das Internet und auch ganze Bücher sind voll mit Tipps und Tricks, wie Geldanlage richtig funktioniert, worauf wir achten müssen und welche Anlagemöglichkeiten es gibt. Viele davon sind durchaus sehr hilfreich. Aber kaum ein Artikel behandelt den Schritt davor, nämlich wie wir uns dazu motivieren, das Thema Depoteröffnung wirklich anzugehen. Und auch wenn digitale Tools wie Zeedin, die digitale Vermögensverwaltung von Hauck & Aufhäuser, heute die Geldanlage zugänglich und damit einfacher machen, nimmt uns keiner diesen ersten Schritt ab. Wie können wir uns selbst also dazu motivieren, uns mit dem eigenen Vermögensaufbau zu beschäftigen? Unsere Erfahrungen aus Gesprächen mit Kunden und Interessenten haben wir zum Jahresauftakt in fünf Techniken zur Selbstmotivation beim Thema Geldanlage zusammengefasst.

Verluste bewusst machen

Die Theorie ist den meisten von uns bekannt: die anhaltende Niedrigzinsphase schadet vor allem dem Gemüt des Sparers. Denn Einlagen auf Sparbüchern, Giro- und Tagesgeldkonten bringen schon lange keine Rendite mehr. Zusätzlich beginnt das Kapital inflationsbedingt zu schrumpfen. Und dennoch bleiben Giro- und Sparkonten in der Bundesrepublik stark verbreitet. Neben dem Sicherheitsbedürfnis, das viele Menschen von der Geldanlage abhält, kommt hierbei auf der Fakt hinzu, dass es sich rein rechnerisch zunächst um Ausgaben handelt. Die möglichen Renditen, auf die Anleger mit diesem Sparverhalten verzichten, sind vorerst fiktiv. Und so leben viele Anleger nach dem Motto „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!“

Mögliche Renditen berechnen

Dabei lassen sich die entgangenen Renditen durchaus genau auf Basis historischer Daten sehr präzise berechnen. Wer z. B. Anfang des Jahres 2019 sein Geld anlegte, konnte mit den meisten Anlageklassen einen Gewinn erzielen. Neben Extrembeispielen wie der Apple-Aktie, welche mit einem Plus von 86 Prozent zu den besten zehn Werten im Standardwerteindex S&P 500 gehörte, konnte auch der DAX mit einem Zuwachs von rund 26 Prozent glänzen. Mit einer Anlage von 50.000 EUR in einen ETF, der den DAX exakt nachbildet, hätten Sie zum Beispiel vom 01. Januar 2019 bis zum 30.12.2019 einen Wertzuwachs von 13.000 Euro erzielt. Diese simplifizierte Rechnung macht den Verlust auf einmal sehr greifbar. Was würden Sie heute mit rund 13.000 Euro mehr machen?

Eigene Deadline setzen

Bewusstsein ist der erste Schritt – ganz klar! Dennoch reicht das Wissen über die eigenen Renditeverluste alleine häufig nicht aus. Schließlich ist Geldanlage für die meisten unter uns Privatsache und wird dadurch häufig zurückgestellt oder aufgeschoben. Erklärungsversuche mittels attestierter Prokrastination wären hierbei aber absolut überspitzt. Wer einen Vollzeit-Job und familiäre Verpflichtungen hat, dem fehlen häufig schlichtweg Zeit und Motivation. Feste Kalendereinträge und selbst gesetzte Deadlines können jedoch helfen, den eigenen Vermögensaufbau professionell zu planen. Gegebenenfalls sind gemeinsame Termine mit dem Partner/der Partnerin oder Freunden, die das gleiche Ziel verfolgen, sinnvoll.

Anbieter vergleichen und testen

Ist der Entschluss gefasst und der Zeitrahmen gesetzt, gilt es den passenden Anbieter zu finden. Vergleichsportale und Testberichte können hierbei hilfreich sein. Wichtig ist in beiden Fällen, dass sowohl Performance, Anzahl der Anlagestrategien (und damit der Grad der Individualisierung) als auch Beratungsqualität in die Bewertung einfließen. Anschließend sollten Sie nicht davor zurückschrecken, die Anbieter zu testen, die Ihnen digital die Erstellung eines kostenfreien Anlegerprofils und Anlagevorschlags anbieten. Auf diese Weise bekommen Sie schneller ein Gefühl für den Anlageprozess und den dahinterstehenden Anbieter. Zögern Sie nicht, Ihre ausgewählten Anbieter bei Fragen auf allen Wegen zu kontaktieren.

Unterstützung bei der Depoteröffnung suchen

Mit der Erstellung eines Anlagevorschlags ist die größte Hürde genommen. Und dennoch zögern viele besonders dann, wenn es darum geht, verbindlich ein Depot zu eröffnen. Deshalb kann es durchaus hilfreich sein, den Depoteröffnungsprozess gemeinsam mit einem fachkundigen Freund zu durchlaufen oder bei Fragen direkt den entsprechenden Anbieter zu kontaktieren.

Aus unserer Expertise mit unserer eigenen digitalen Vermögensverwaltung Zeedin wissen wir, dass für viele Anleger besonders der Punkt „Unterstützung“ und damit der persönliche Kontakt entscheidend bei der Wahl des Anbieters ist. Deshalb bieten wir unseren Kunden bei Zeedin über den gesamten Anlageprozess hinweg beispielsweise die Möglichkeit, Fragen jeder Art im direkten Kontakt mit einem Kundenbetreuer zu besprechen – und das per Telefon, E-Mail, Co-Browsing  oder auch vor Ort.

Ihrer Depoteröffnung und damit Ihrem Vermögensaufbau steht somit also nichts mehr im Weg!

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