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Mittwoch, 21. Oktober 2020, 09:00 Uhr

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr Aktienhandel von Hauck & Aufhäuser.

Eröffnungen
DAX-Eröffnung 12.764,45
EuroStoxx50-Eröffnung 3.232,63
Financial Markets
DAX 12.736,95 (-0,92%)
MDAX 27.692,89 (-0,44%)
TecDAX 3.109,40 (-1,35%)
EuroStoxx50 3.227,87 (-0,45%)
Dow Jones 28.308,79 (+0,40%)
Nasdaq 100 11.677,84 (+0,37%)
Nikkei 23.639,46 (+0,31%)
EUR/USD 1,1844  
Gold in $ 1.917,08
Oil (Brent) in $ 41,97  
DAX Tops:
MTU Aero Engines 159,90 (+3,26%)
Deutsche Bank 8,150 (+1,88%)
Beiersdorf 100,90 (+0,92%)
DAX Flops:
Fresenius Medical Care 67,06 (-5,52%)
Deutsche Börse 141,65 (-3,41%)
Fresenius 34,65 (-2,83%)

Märkte

Deutschland - Dax von Corona-Sorgen belastet
Steigende Corona-Infektionszahlen und die Furcht vor erneuten Lockdowns haben am Dienstag die Anleger am deutschen Aktienmarkt verunsichert. Der Dax verlor 0,92 Prozent auf 12.736,95 Punkte. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel sank um 0,44 Prozent auf 27.692,89 Zähler. Europaweit bot sich ein uneinheitliches Bild: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,45 Prozent auf 3.227,87 Punkte ein. Der Cac 40 in Paris schloss auf Vortagesniveau, der britische FTSE 100 legte minimal zu und in Madrid und Mailand beendeten die Börsen den Handel fester.

Unter den Einzelwerten sackten die Aktien des Dialyse-Spezialisten FMC am Dax-Ende um 5,5 Prozent auf das tiefste Niveau seit April ab. JPMorgan-Analyst David Adlington sieht den Konzern mit Blick auf die am 29. Oktober erwarteten Quartalszahlen operativ auf gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen. Angesichts der Unwägbarkeiten im vierten Quartal rechnet er aber nicht damit, dass die Prognosen für 2020 angehoben werden.

Munich Re verloren 0,6 Prozent. Die beiden am Nachmittag veröffentlichten Kennzahlen zum dritten Quartal überzeugten nicht. Zwar habe man mit einem Quartalsergebnis von rund 200 Millionen Euro gerechnet, doch anders zusammengesetzt, als es die Munich Re berichtet hat, wurde kommentiert. Die Ergebnisqualität sei letztlich schlechter als erwartet. "Vermutlich hat der Rückversicherer die höher als erwarteten coronabedingten Schäden von rund 800 Millionen Euro durch höher als erwartete Veräußerungsgewinne ausgeglichen".

Im MDax stachen die Aktien von Grenke , Lufthansa , Sartorius , Kion und Teamviewer hervor:

Der unter dem Vorwurf der Bilanzmanipulation stehende Leasingspezialist Grenke gab einen vorläufigen Zwischenstand über die eingeleiteten Sonderprüfungen. Anleger reagierten erleichtert. Die Aktie stieg an der Index-Spitze um knapp sechs Prozent. Händler und Analysten indes blieben skeptisch. "Es wurden zwar einige Fragen adressiert, allerdings nicht die Kernfragen", sagte einer von ihnen.

Ein Aufschlag von knapp drei Prozent gab es am Tagesende für die Lufthansa-Papiere. Die Fluggesellschaft legte am Nachmittag einige Zahlen zum dritten Quartal vor und übertraf laut dem Analysehaus Bernstein mit ihrem operativen Ergebnis (Ebit) die Markterwartung.

Ebenfalls um knapp drei Prozent ging es für die Anteilscheine des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius nach oben. Dieser profitierte in der Corona-Pandemie weiter von extrem guten Geschäften und wurde daher auch nochmals optimistischer für das Gesamtjahr. Zum dritten Mal in diesem Jahr erhöhte das Management die Jahresziele, was den Aktien zu einem Rekordhoch verhalf.

Teamviewer indes büßten am Index-Ende 8,4 Prozent ein. Der britische Investor Permira nutzte die Gunst der Stunde und trennte sich von weiteren Anteilen an dem Softwareanbieter. Nach den vorherigen Platzierungen im März und Mai hält Permira nun noch 28 Prozent.

Kion verloren 4,8 Prozent. Der Gabelstaplerkonzern wagte wieder eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr, die laut JPMorgan Positives und Negatives beinhaltet.


USA - Leichte Erholung nach Kursrutsch am Montag
Die Wall Street hat sich am Dienstag nach einem nervösen Handel etwas von ihrem schwachen Wochenauftakt erholt. Zuletzt hofften die Anleger wieder verstärkt auf ein Konjunkturpaket noch vor der nahenden Präsidentschaftswahl. Die jüngsten Aussagen zu den Erfolgsaussichten aber waren eher widersprüchlich. Der Dow Jones Industrial schloss 0,40 Prozent höher bei 28.308,79 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich sogar 1,4 Prozent gewonnen hatte. Zu Wochenbeginn war der US-Leitindex mit 1,4 Prozent ins Minus abgerutscht. Der marktbreite S&P 500 gewann am Dienstag 0,47 Prozent auf 3.443,12 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,37 Prozent auf 11.677,84 Zähler zu.

Die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte zuletzt, die Demokraten und das Weiße Haus hätten sich einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen genähert; allerdings befürwortet der von den Republikanern kontrollierte Senat wohl weiterhin einen kleineren Deal. An diesem Dienstag sollte eigentlich die zuvor von Pelosi ausgesprochene Frist für eine Annäherung mit der US-Regierung auslaufen. Zuletzt jedoch relativierte Pelosi dieses Ultimatum offenbar und sagte, dass es wohl reiche, wenn der Gesetzentwurf bis Ende der Woche fertiggestellt werde.

Indes grassiert das Coronavirus in den USA weiter. Die Berichtssaison unter den Dow-Werten nimmt derweil nach einer Pause am Montag wieder Fahrt auf. Bei IBM hatten florierende Geschäfte mit Cloud-Diensten die Anleger nicht darüber hinweggetäuscht, dass das IT-Urgestein im dritten Quartal beim Umsatz weiter Federn gelassen hat. Wegen der weiterhin erhöhten Ungewissheit in Pandemie-Zeiten gab der Konzern abermals keinen Jahresausblick ab. Die Papiere sackten als klares Schlusslicht im Dow um 6,5 Prozent ab.

Besser sah es bei Procter & Gamble und Travelers aus mit Anstiegen von 0,4 beziehungsweise an der Index-Spitze 5,6 Prozent bei den jeweiligen Papieren. Unter anderem dank der Nachfrage nach Hygieneprodukten waren die Procter-Erlöse im ersten Geschäftsquartal gestiegen und so hatte der Konzern seine Umsatz- sowie Gewinnziele für das Gesamtjahr erhöht. Der Versicherer Travelers hatte die Anleger mit einem verdoppelten Quartalsgewinn überzeugt, wenngleich dies auch mit Sonderbelastungen im Vorjahreszeitraum in Zusammenhang stand. Im dritten Quartal konnte der Konzern nun sogar Schadenreserven aus den Vorjahren auflösen, was die gestiegenen Belastungen durch Naturkatastrophen abfederte.

Zudem gewannen die Anteilsscheine Goldman Sachs gut ein Prozent. Die Investmentbank steht in der Korruptions- und Geldwäscheaffäre in Malaysia offenbar vor der lange erwarteten Einigung mit der US-Justiz. Goldman Sachs werde dem Justizministerium dabei mehr als zwei Milliarden US-Dollar (1,7 Mrd Euro) zahlen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.


Asien - US-Vorgaben und gute Quartalsausweise stützen
Mit etwas festeren Vorgaben der Wall Street geht es zur Wochenmitte auch an den meisten Börsen in Ostasien und Australien nach oben. Die Kursgewinne sind jedoch meist gering. Auch die Umsätze halten sich in Grenzen, was für die Verunsicherung der Anleger spricht. Zentrale Themen sind nach wie vor das Ringen um weitere Corona-Hilfsmaßnahmen in den USA und die Ungewissheit darüber, wann und in welchem Tempo sich die Wirtschaft von den Folgen der Pandemie erholen wird. Etwas Ablenkung bietet die Bilanzsaison, die bislang einige positive Überraschungen gebracht hat. Allerdings sind die Erwartungen aufgrund der Corona-Krise durchweg recht niedrig.

An der Tokioter Börse steigt der Nikkei-225-Index um 0,4 Prozent auf 23.662 Punkte. Japanische Anleger greifen zu Aktien der Automobil- und Elektronikbranche, aber auch zu Finanzwerten. Beispielsweise gewinnen Subaru rund 5 Prozent, der Kurs des Robotik-Unternehmens Yaskawa Electric klettert um 1,7 Prozent, und die Aktie der Japan Post Bank legt um 1,3 Prozent zu.

In Hongkong legt der Hang-Seng-Index um 0,7 Prozent zu. Gesucht sind dort vor allem Aktien der Pharmabranche. Sie profitieren von der Zusicherung der chinesischen Gesundheitsbehörden, die Zulassung von Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 beschleunigt zu prüfen. Wuxi Biologics verteuern sich um gut 11 Prozent. Sino Biopharmaceutical tendieren gut behauptet.

An der Börse in Schanghai geht es derweil mit dem Composite-Index gegen die regionale Tendenz um 0,4 Prozent nach unten. Händler berichten von dünnen Umsätzen und dem verstärkten Rückzug aus-ländischer Anleger in den vergangenen Tagen. Die gedämpfte Stimmung könnte eine Erholung der chinesischen Börse erschweren, heißt es.

In Hongkong verbessern sich China Mobile nach Veröffentlichung überzeugender Geschäftszahlen um 2 Prozent. Wie aus dem am Dienstag nach Börsenschluss vorgelegten Zahlenausweis hervorging, hat das Telekommunikationsunternehmen im dritten Quartal zwar eine halbe Million Mobilkunden verloren, den Umsatz aber dennoch gesteigert. Die Zahlen befeuern Hoffnungen, dass auch die Wettbewerber China Telecom und China Unicom im Quartal gut abgeschnitten haben. Ihre Aktien steigen um 7,1 respektive 7,4 Prozent. China Telecom wird am Donnerstag über den Verlauf des dritten Quartals berichten, China Unicom schon im späteren Verlauf des Mittwochs.

Cathay Pacific gewinnen 3,9 Prozent. Das Board der von der Corona-Krise besonders hart getroffene Hongkonger Fluggesellschaft hat einem Restrukturierungsplan zugestimmt, der Stellenstreichungen und die Schließung der Regionaltochter Cathay Dragon vorsieht.

Takara Bio verteuern sich in Tokio um 6,1 Prozent. Das Biomedizin-Unternehmen hat den Ausblick auf das erste Geschäftshalbjahr erhöht. Es rechnet nun mit einem Gewinnanstieg statt eines Rückgangs.

Ausblick für heute

DAX
Nach zwei Verlusttagen zeichnet sich zur Wochenmitte im DAX eine Stabilisierung ab: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Mittwoch rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start mit 12.800 Punkten rund ein halbes Prozent fester. Im Fokus der Anleger steht neben der aktuellen Corona-Lage weiter insbesondere das erhoffte US-Konjunkturpaket.

Mit Aufschlägen zeigt sich die DAX-Future am Mittwochmorgen:
Der Dezember-Kontrakt steigt gegen 08.05 Uhr um 11,5 auf 12.756,0 Punkte. In den Handel gegangen war er mit 12.758,0. Das Tageshoch liegt bislang bei 12.793,5 und das -tief bei 12.726,0 Punkten. Umgesetzt wurden bisher 2322 Kontrakte. Mit dem erneuten Anstieg zementiert der Future das Bild einer kurzfristigen Seitwärtsspanne. Nach dem Dreh an der 12.700er Marke am späten Dienstag könnte er nun wieder in den oberen Bereich laufen, also Richtung 13.000er Marke.

USA/HILFSPAKET
Im Ringen um ein neues US-Konjunkturpaket zeigt sich die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zuversichtlich, bis Ende der Woche einen Durchbruch zu erzielen. Auf die Frage von Reportern, ob bis Ende der Woche eine Einigung erreicht werden könne, antwortete Pelosi: "Ich hoffe es. Das ist der Plan." Pelosi und Finanzminister Steven Mnuchin hätten sich während eines 45-minütigen Gesprächs über weitere Punkte verständigt, schrieb Pelosis Sprecher Drew Hammill am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter. Die Gespräche würden am Mittwoch fortgesetzt und "beide Seiten meinen es ernst mit der Suche nach einem Kompromiss."

DEUTSCHLAND/VIRUS
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 7595 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, auf 380.762. Weitere 39 Menschen sind binnen 24 Stunden an oder mit dem Virus gestorben. Damit klettert die Zahl der Todesfälle auf 9875.

FRANKREICH/VIRUS
Frankreich registriert wieder deutlich mehr Neuinfektionen. Das Gesundheitsministerium beziffert die bestätigten Ansteckungen der vergangenen 24 Stunden mit 20.468, nachdem es am Montag noch 13.243 waren. Allerdings sind die Zahlen am Montag tendenziell niedriger, weil am Sonntag weniger getestet wird. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle erreichte mit den Zahlen vom Dienstag 930.745. Wenn der gegenwärtige Trend anhält, könnte die Marke von einer Million noch vor dem Wochenende überschritten werden. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 262 auf 33.885.

USA/VIRUS
Während der Pandemie sind in den USA knapp 300.000 mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der vergangenen Jahre, teilen die US-Seuchenbehörden CDC mit. Etwa zwei Drittel der zusätzlichen Todesfälle zwischen dem 26. Januar und dem 3. Oktober seien wahrscheinlich auf das Coronavirus zurückzuführen. Die sogenannte Übersterblichkeit ist Epidemiologen zufolge die beste Möglichkeit, die tatsächliche Zahl der Toten bei einem Krankheitsausbruch zu ermitteln. Laut den CDC sind übermäßig viele Menschen mit hispanischen und afroamerikanischen Wurzeln an dem Virus gestorben.

BREXIT
Im Poker um ein neues Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien könnte es einem Medienbericht zufolge auch im Falle eines harten Brexits noch zu einem Handelsvertrag kommen. Auf EU-Ebene werde derzeit eine Notfallvariante geprüft: Der Handelsvertrag müsste demzufolge nicht unbedingt schon zum Jahresende unter Dach und Fach sein - notfalls würde nach einer kurzen ungeregelten Phase Anfang Januar ein Vertrag mit Verspätung in Kraft treten. Das berichten die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" unter Berufung auf EU-Ratskreise.

Unternehmen

VOLKSWAGEN
Volkswagen spricht Insidern zufolge mit potenziellen Bietern über seine Motorradmarke Ducati. Der Konzern wolle vor seiner Planungsrunde im November ausloten, ob es Interesse an der Marke gebe, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen Reuters. Bei der Fünf-Jahres-Planung gehe es auch um die Zukunft der Sportwagenmarken Lamborghini und Bugatti. Ob bei dem Treffen tatsächlich ein Verkauf von Ducati beschlossen werde, sei noch unklar.

FRESENIUS MEDICAL CARE
Aus Sicht des Vorstandschefs des Dialyseanbieters wird die Corona-Pandemie auch in den nächsten Monaten noch einen immens hohen Aufwand erfordern. "Es ist ein langer Kampf, der noch nicht vorüber ist", sagte Rice Powell der "FAZ". "Meiner Meinung nach wird Corona uns sicher noch bis Mitte nächsten Jahres beschäftigen." Neben organischem Wachstum sieht Powell für FMC in den nächsten Jahren auch noch Möglichkeiten für Zukäufe und Partnerschaften. "Wir haben etwa fünf Milliarden Euro zur Verfügung", sagte Powell. Im Gegensatz zu früher müsse zusätzlicher Wert aber nicht immer nur durch Übernahmen geschaffen werden.

KNORR-BREMSE
Der Bremsenhersteller sieht eine Erholung des Lkw-Marktes. "Wir sehen seit dem Ende der Sommerferien eine deutliche Erholung der Lkw-Produktion in Europa und den USA", sagte Peter Laier, Chef des Geschäftsbereichs Lkw bei Knorr-Bremse, dem "Handelsblatt". In Fernost habe sich der Markt sogar schon früher gedreht.

HANNOVER RUECK
Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz sieht starke Wachstumschancen in Asien. "Wir werden unsere Präsenz dort verstärken", sagte Henchoz dem "Handelsblatt". "In zehn Jahren werden 40 Prozent des globalen Prämienvolumens in Asien verdient." Zur Zeit seien es 15 Prozent, aber dieser Anteil werde rasch zulegen.

NETFLIX
Netflix bekommt die Konkurrenz anderer Streamingdienste zu spüren. Das Unternehmen hat im dritten Quartal weniger Neukunden gewonnen als von Experten erwartet: In den Monaten Juli bis September seien 2,2 Millionen zahlende Abonnenten hinzugekommen, teilte der Konzern mit. Analysten hatten laut Refinitiv-Daten im Schnitt mit 3,4 Millionen neuen Kunden gerechnet. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 23 Prozent auf 6,44 Milliarden Dollar, während der Nettogewinn um fast 19 Prozent auf 790 Millionen Dollar zulegte.

SNAP
Der Betreiber des Messengerdienstes Snapchat meldet für das dritte Quartal wegen der Coronavirus-Epidemie einen höheren Umsatz und ein größeres Kundenwachstum als von Experten vorhergesagt. Der Umsatz stieg um 52 Prozent auf 679 Millionen Dollar, die Zahl der täglichen aktiven Nutzer um 18 Prozent auf 249 Millionen. Der Nettoverlust verringerte sich auf 199,80 Millionen Dollar von 227,37 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum.

TEXAS INSTRUMENTS
Der US-Chipkonzern hat im dritten Quartal die Umsatzerwartungen der Experten übertroffen. Der Infineon-Rivale gab dank der Erholung in der Autobranche und dem Trend zum Homeoffice in der Corona-Krise einen Umsatzanstieg auf 3,82 Milliarden Dollar von 3,77 Milliarden Dollar im Vorjahr bekannt. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 3,45 Milliarden Dollar kalkuliert. Der Nettogewinn ging auf 1,35 Milliarden Dollar von 1,43 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zurück.

PIONEER NATURAL RESOURCES / PARSLEY ENERGY
In der US-Schieferbranche steht eine weitere milliardenschwere Fusion bevor. Pioneer Natural Resources will den kleineren Rivalen Parsley Energy übernehmen. Die Transaktion, die komplett in Aktien abgewickelt werden solle, habe einen Wert von rund 4,5 Milliarden Dollar.

ASTRAZENECA
Astrazeneca könnte seine US-Impfstoffstudie Insidern zufolge noch dieser Woche wieder aufnehmen. Es werde erwartet, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht gibt, sagten vier mit der Sache vertraute Personen. Die Studie liegt seit dem 6. September auf Eis.

WALT DISNEY
Der Unterhaltungskonzern muss die Wiedereröffnung seines Freizeitparks in Kalifornien wegen der hohen Anzahl an Coronavirus-Fällen im Bundesstaat auf unbestimmte Zeit verschieben. Themenparks mit einer Kapazität von mehr als 15.000 Besuchern müssten warten, bis das Corona-Risiko des Landkreises auf die niedrigste Stufe gesenkt werde, erklärte der kalifornische Gesundheitsminister Mark Ghaly.

VIVENDI
Der französische Medienkonzern erwägt einen Börsengang seines ertragsstarken Musiklabels Universal Music bereits 2022 und damit ein Jahr früher als bislang anvisiert.

CATHAY PACIFIC
Die Hongkonger Fluggesellschaft kürzt infolge der Corona-Pandemie fast ein Viertel der Stellen und stellt ihre Regionalfluglinie "Cathay Dragon" ein. "Die Zukunft bleibt höchst ungewiss und es ist klar, dass die Erholung schleppend ist", sagte Cathay.

Termine
08:00 GB Verbraucherpreise September y/y
08:00 GB Erzeugerpreise (Input) Erzeugerpreise (Output) September m/m
08:00 GB Einzelhandelspreise September y/y
08:00 GB Öffentlicher Finanzierungsbedarf September in Mrd £
09:45   EZB-Chefökonom Philip Lane spricht
10:30 GB Hauspreisindex August y/y
11:35 EU Konferenz zur öffentlichen Beschaffung (online), u. a. mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier
12:00   EZB-Vizepräsident Luis de Guindos spricht
13:00 US MBA-Hypothekenanträge Vorwoche w/w
14:30 CA NHPI-Hauspreisindex August m/m
14:30 CA Verbraucherpreise September m/m
14:30 CA Einzelhandelsumsatz August m/m
14:50 US Fed-Gouverneurin Lael Brainard spricht (online)
16:00 US Cleveland Fed-Präsidentin Loretta Mester spricht
16:00 US Cleveland Fed-Präsidentin L. Mester spricht auf Online-Konferenz der Money Macro and Finance Society
16:30 US Rohöllagerbestände in Mio Barrel w/w
18:00   EZB-Vizepräsident Luis de Guindos spricht
20:00 US Beige Book der Fed
Quartalszahlen und andere Ereignisse
Quartalszahlen: Mensch u. Maschine, Software, Zur Rose Group(Swiss)
Ex-Dividende: Apache 0,03$, CVS Health 0,50$
Sonstige Veranstaltungen: Hannover Rück Analystenveranstaltung

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise für Marktberichte.

MiFID II/MiFIR

Seit dem 3. Januar 2018 muss zur Meldung von Geschäften ein Legal Entity Identifier (LEI) übermittelt werden. Hier zur Information der „LEI“ von Hauck & Aufhäuser: 529900OOZP78CYPYF471

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gleif.org

Portrait Volker Kölsch Leiter Fondshandel
Volker Kölsch
Leiter Fondshandel
+49 (0)69 2161-1303
+49 (0)69 2161-1303
volker.koelsch@hauck-aufhaeuser.com
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